Portal-News zum Besucher-Portal Turmhof:

Do, 11.05.2017, 11:32 Uhr

Nachlese: Weidefest am Turmhof 2017

Traditionell auch dieses Jahr wieder am ersten Mai als Auftakt zur Weidesaison.

Diesmal unter etwas anderen Vorzeichen als sonst: Es regnete in einem durch, kein einziger Sonnenstrahl ließ sich blicken. Ganz im Gegensatz zum Sonntag tags zuvor, als jede(r) in Königsforst  und Wahner Heide unterwegs schien, der/die nicht übers lange Wochenende verreist war. „So ein Wetter hat es am ersten Mai noch nie gegeben“, meinte auch Moritz Pechau vom Glanhof, der bereits seit Jahren (oder sind es inzwischen Jahrzehnte?) an genau diesem Tag das Weidefest begeht. Immerhin, seine warmen Glanwürstchen vom Grill verkauften sich gut bei diesen Bedingungen.

Eigentlich ein guter Wetterauftakt für ein Weidefest, denn nach dem trockenen April braucht die Natur den Regen, um die Heide-Vegetation sprießen zu lassen, damit Glanrinder, Wasserbüffel, Esel, Ziegen und Schafe auch was zum Beweiden finden. Festveranstalter und Besucher sehen das freilich etwas anders: musste es ausgerechnet heute sein, mit dem natürlichen Segen von oben? Immerhin, einige regenfeste Besucher waren dennoch gekommen und informierten sich u.a. beim BUND-Stand über Wildkatzen und die Renaturierung der Siegauen, und was sonst noch so los ist gerade in der Heide. Regenschirme waren das prägende Bild, Kaffee ging besser als Kölsch, und im Innenraum des Turmhofes wurde sich verständlicherweise mehr getummelt als auf dem Hofgelände um den Getränkewagen herum. Zwischendurch kam auch wieder der Schwyzer Poschti vom Portal Burg Wissem vorbei, mit den Besuchern des dortigen Wahner Heide Festes.

Kurzfristig ausgefallen ist das Eselreiten für Kinder, aus traurigem Anlass. Wie auch aus den Medien zu erfahren war, ist in der Nacht zum ersten Mai einer der beiden Esel ums Leben gekommen, die in Gut Leidenhausen für das ebenfalls dort geplante Eselreiten untergebracht waren. Unbekannte hatten die beiden Tiere offenbar aus ihrer Einzäunung gestohlen und in den nahe gelegenen ICE-Tunnel getrieben, wo eines der beiden Tiere überfahren wurde. Die Ermittlungen laufen noch und wir hoffen, dass sich sowohl die Halter, Marion und Jürgen Neumann, sowie der überlebende Esel von ihrem Schock rasch erholen.

 

  • Dieses Jahr etwas verregnet...
  • Grillen war etwas schwierig dieses Jahr...
  • Selbst die Weidetiere stellten sich unter