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Di, 31.10.2017, 23:26 Uhr

Nachlese: Vortrag von PD Dr. Nils Franke vom Wissenschaftsbüro Leipzig auf Burg Wissem

…im Rahmen der Ausstellung „Eine Beziehung im Wandel: 200 Jahre Schießplatz in der Wahner Heide und die Troisdorfer Bevölkerung“, am 16.10.2017.

Der Titel des Vortrages lautete:

Die Wahner Heide im Fokus der Interessen: Ein Rückblick auf 200 Jahre.

Der Titel allein verriet noch nicht, was im Fokus des Vortrages stehen würde, das verriet uns Dr. Franke dann nach der Einführungsrede von Frau von Berg vom Portal Burg Wissem: Die Menschen bzw. Akteure, welche die Geschichte der Wahner Heide geprägt haben, darunter Vertreter von Militär, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Naturschutz, Kommunen, Tourismus. Und unter diesen hat er sich für diesen Abend die Naturschützer heraus gepickt, nicht zu verwechseln mit den Umweltschützern, zwischen denen man differenzieren muss, wie wir an diesem Abend noch erfahren würden.

Vorab: natürlich hat es immer auch ein intensives Wechselspiel zwischen den Vertretern dieser Interessengruppen gegeben, und der 1-stündige Rahmen des Vortrages konnte nur anreißen, was da alles eine Rolle spielt und ineinander greift, und was man sich noch genauer anschauen könnte und müsste, um zu verstehen, warum es in der Wahner Heide so (kompliziert) ist, wie es derzeit nunmal ist. Ein Ansatzpunkt ist vielleicht der: Heide an sich ist kein natürlicher, sondern ein von Menschen geprägter (über-)nutzter Landschaftstyp mit mager-sandigen Böden, so auch die Wahner Heide. Das Besondere an der Wahner Heide  ist ihre Vielfalt an Lebensräumen, die es so in der näheren rechtsrheinischen Umgebung nicht mehr gibt, eben nicht nur trocken-sandige Standorte sondern auch Moore, Alt-Eichenwälder, Auwald, Feuchtwiesen,…

Entstanden ist die Wahner Heide durch die jahrhundertelange extensive landwirtschaftliche Nutzung, Viehtrieb, Plaggenwirtschaft, Torf- und Tonabbau, bescheidener Getreide- und Kartoffelanbau. Ab 1817, nach der Zuschlagung des Rheinlandes an Preußen, kamen zwei weitere Player dazu: die Forstwirtschaft und das Militär, wovon letzteres einen vorrangigen, bis heute nachwirkenden Einfluss ausüben sollte. Über mehr als 100 Jahre war das Gebiet als „Schießplatz Wahn“ bekannt, und nicht als „Naturschutzgebiet Wahner Heide“, wovon zahlreiche Postkarten zeugen „Mit Grüßen vom Schießplatz Wahn“, die u.a. in der Ausstellung zu sehen sind (und auch online bei dem ein oder anderen Postkarten-Portal zu erwerben sind).

Wann aber fing das dann an mit dem Naturschutz in der Wahner Heide? Um das zu klären spannte Dr. Franke den Bogen zurück zu den Anfängen der Naturbewegung, in die Zeit um 1870 (merke: 1871 Gründung deutsches Kaiserreich), als im Zuge der Industriealisierung den Menschen bewusst wurde, dass die Naturlandschaft eine bedrohte war, die man schützen musste, man ging nicht mehr nur „raus“ um zu arbeiten (auf dem Feld), man ging bewusst raus in die Natur (vorzugsweise am Wochenende, als Städter, Stichwort Wandervögel), um die romantische Naturidylle zu genießen („Wochenend und Sonnenschein“, Comedian Harmonists). 1906  schließlich mündete diese Bewegung im amtlichen Naturschutz, Verbände hatten sich gebildet, v.a. der Deutsche Bund für Vogelschutz (Vorläufer des heutigen NABU), es wurde die „Staatliche Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen“ eingerichtet und es gab ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte.

Auf dem Schießplatz Wahn war der Naturschutz 1906 noch nicht angekommen, stattdessen war der Besuch des Kaisers Wilhelm II. im selben Jahr ein großes Ereignis, militärische Belange waren nach wie vor vorrangig. Das änderte sich mit dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918, der Kaiser war weg, das Rheinland, einschließlich Schießplatz Wahn, gemäß des Versailler Vertrages entmilitarisiert, den Alliierten war eine Naturschutz-Idylle lieber als eine weitere militärische Verwendung. 1927 erschien das bahnbrechende Buch von Carl Rademacher „Die Heideterrasse zwischen Rheinebene, Acher und Sülz. (Wahner Heide)“, mit Beiträgen von Fachleuten verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen. Damit wurde die Wahner Heide von offizieller Seite erstmals als wertvoller Naturraum benannt und die schützenswerte Tier- und Pflanzenwelt beschrieben. 1931 wurde die Wahner Heide als Naturschutzgebiet ausgewiesen, eine Karte aus selbigem Jahr gibt den Zustand und die Grenzen wieder.

Aber auch zu dieser „Hochphase“ des Naturschutzes gab es immer auch andere Player, so die Forstwirtschaft, die 1927 zur Revierförsterei Wahn zusammen gefasst und 1932 unter die Oberförsterei Königsforst und Siebengebirge aufgeteilt, und 1936 wiederum als Heeresoberförsterei Wahn zusammen gefasst wurde. Warum und unter welchen Vorzeichen, dazu später. Schon 1930 wurde als Vorbereitung für den Verkauf an die Polizei von der Liegenschaftsstelle Köln eine Beschreibung der Wahner Heide durch die Oberförsterei Königsforst beauftragt und durchgeführt, mit einer detaillierten Auflistung der vorhandenen Bäume und Pflanzen. Das Fazit dieser Auflistung lautete: Forstwirtschaftlich ist hier nichts zu ernten, jedenfalls nicht mit Gewinn.

Von Anfang an ist die Idee diese gewesen, das Gelände bei der Polizei „zwischenzuparken“, um es von anderen Nutzungen frei zu halten, z.B. Bebauung als Wohnsiedlung, und zu einem späteren, politisch passenden Zeitpunkt wieder für militärische Zwecke nutzen zu können. So sollte das Gelände für polizeiliche Übungen verbessert werden, indem u.a. der Scheuerbachbereich durch die Wiederherstellung bzw. Neuanlage der Entwässerungsgräben entwässert wurde, noch großflächiger als zuvor. Immerhin ist der Naturschutzgedanke nicht gänzlich aus dem Blickfeld geraten, die Forstbeamten wurden angewiesen, alles zu schonen, was es an Natur zu schonen gäbe. Dem Birkhuhn hat es nicht genützt, es ist vermutlich in den 30er Jahren aus der Wahner Heide verschwunden, genaue Ursache unklar.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten Anfang 1933 wurden die Polizeiübungen nochmals intensiviert, anderweitige Nutzungen konsequent zurück gedrängt, die im ehemaligen Lager untergebrachten obdachlosen Familien evakuiert, Pachtverträge mit Landwirten aufgelöst, auch mit dem damals noch in Lind ansässigen Turmhof, die Nutzung als Naherholungsgebiet durch die Zivilbevölkerung nur noch am Wochenende möglich. Mit der Übernahme durch die Wehrmacht 1936 wurde das Gebiet nochmals erweitert, u.a. um das zu diesem Zwecke zu evakuierende Dorf Altenrath, auf nun 5200 ha. Für die Natur bedeutete diese Entwicklung: „Störungsfreiheit“ seitens menschlicher Nutzung, bis eben auf die militärische, die aber, wie man an militärischen Übungsgeländen generell feststellen kann, der Natur eher entgegen kommt.

Das Stichwort „störungsfrei“ nutzte Dr. Franke in seinem Vortrag für eine Überleitung zu einem Vergleichsprojekt, dem des Sperrgebietes Peenemünde auf Usedom, als Versuchsgelände für die V2-Rakete, ab 1943 in den Taunus verlegt, woran sich eine damals dort wohnhafte Vortrags-Teilnehmerin noch erinnern konnte. Jedenfalls, worauf Herr Franke hinaus wollte: Auch nach der Verlegung des V2-Projektes, und auch nach der Übernahme des Geländes durch die Alliierten nach Kriegsende, und auch nach der Übernahme durch die Bundesrepublik: das Gelände ist bis heute Sperrgebiet für die Zivilbevölkerung geblieben – gut für Seeadler, Schwarzstorch & Co., die als störungsempfindliche Spezies mit der Öffnung für Erholungssuchende und Naturfreunde hier wohl längst verschwunden wären. Ob Seeadler bei Peenemünde oder Heidelerchen in der Wahner Heide – unter der Zielvorgabe „Störungsfreiheit“ für ein Gelände (und dessen natürliche Bewohner) finden Vertreter zweier Bewegungen / Institutionen zueinander, die ansonsten gar nichts miteinander gemein haben, zur Überraschung beider. Und entsprechend schwer tun sich Naturschützer mit den hierarchischen Strukturen und der gesamten „Zielausrichtung“ eines Militärapparates. Biotop-Pflegeplan und Feind-Aufklärung-im-Gelände sind schon allein Begrifflichkeiten, die bei beiden Seiten eher als amüsante Fremdwörter wahrgenommen werden. Und dennoch:

Mag man auf persönlicher Ebene nicht zueinander finden, in der Sache an sich gibt es, wenn man mal nüchtern hinschaut, wenige Gegensätze und einige Gemeinsamkeiten. Naturschützer hegen im Allgemeinen keine Sympathien für Kampfpanzer, aber wenn diese Panzer Rohböden schaffen für Sonnentau und Laichtümpel für Kreuzkröten, dann ist das schonmal ein gemeinsamer Nenner. Auch die anwohnenden Naturfreunde der Wahner Heide fanden es nicht gut, dass das Militär (auch ihnen) vorschrieb, ob und wann das Gebiet betreten werden durfte, erst gar nicht und später nur wochenends. Gut daran fanden sie hingegen, dass v.a. die Vogelwelt von dieser verordneten Ruhe profitiert hat. Dies befand auch W. Erz in seinem wissenschaftlichen Gutachten von 1967, in welchem er die Zusammenhänge von militärischer Präsenz in der Wahner Heide und den Vorteilen für die Vogelwelt (sein Spezialgebiet) beschrieb, aber auch für die übrige Tier- und Pflanzenwelt. Sein Fazit: selbst wenn nur am Wochenende die Besucherscharen (mit ihren freilaufenden Hunden) in die Wahner Heide strömen, bedeutet dies einen größeren Störfaktor v.a. für die Brutvögel als die nur sowohl zeitlich als auch räumlich konzentriert auftretenden Übungstruppen.

Das Phänomen kennt man, wie schon beschrieben, auch von anderen Übungsgeländen, fragt sich nur: stimmt das so auch, und gibt es inzwischen nicht auch andere Erfahrungen und Konzepte für einen naturverträglichen Umgang mit menschlichen Durchzüglern, Stichwort Besucherlenkung? Dazu gab es auch Wortmeldungen aus dem Besucherkreis, eine lautete sinngemäß: „Ich gehe seit mehr als 40 Jahren in die Wahner Heide, auf meinen Wegen, und lasse mir von denen da doch nicht vorschreiben, wo ich langlaufen darf!“. Eine weitere Meldung kam von Moritz Pechau, aus dem Naturschutz kommend, inzwischen in der Landwirtschaft angekommen, als Betreiber des Glanhofes. Er verwies darauf, dass in früheren Zeiten die Heidelandschaft voll gewesen sei von Menschen, allerdings eher arbeitenden als spazierenden, zum Plaggenhieb, Torfstechen, Viehtrieb, Getreideernte, und dennoch war Raum genug für eine überreiche Tier- und Pflanzenwelt, im Vergleich zu heute, offenbar macht es einen Unterschied, wo, wie und wann man sich in der Landschaft bewegt. Inmitten einer Ziegenherde wird man als Mensch vom Kiebitz wohl weniger als Bedrohung wahrgenommen als inmitten der Großfamilie.
In der Wahner Heide spielte in der Nachkriegszeit jedoch noch ein weiterer Player eine Rolle, welcher die anderen Themen fast schon in den Hintergrund drängte: 1958 bekam der bisherige Feldflughafen die Genehmigung zum Ausbau als internationaler Flughafen, dem Flughafen Köln / Bonn. Schon als Oberbürgermeister von Köln hatte Adenauer bei anderen Wirtschaftsprojekten sich nicht groß um Genehmigungsverfahren geschert und „immer eine Lösung gefunden“, und in der Adenauer-Wirtschaftswunder-Zeit wurde generell nicht viel darüber diskutiert, ob Natur- oder Wirtschaftsbelangen der Vorzug zu geben sei. So entstand recht schnell inmitten der eigentlichen Wahner Heide, dem Herzstück, der Flughafen, 1000 von 5000 ha, Dr. Franke: „Eine bittere Niederlage für den Naturschutz. Von nun an ging es nur noch um die Frage, was vom Rest der Wahner Heide noch zu retten war“.

Der ist in der Tat wertvoll und schützenswert genug, doch mit dem Abzug der belgischen Streitkräfte 2004 änderte sich die Situation erneut, denn damit war die Schranke vor den Besucherströmen endgültig gefallen, und es stellte sich generell die Frage für das ganze Gebiet: was nun? Einig war man sich auf allen Seiten und bei allen Zuständigkeiten, und davon gibt es für die Wahner Heide viele, dass etwas getan werden musste für den Erhalt dieses Naturschatzes von inzwischen überregionaler Bedeutung, nur welche Maßnahmen die richtigen seien, darüber gab es unterschiedliche Auffassungen. An dieser Stelle verwies nochmals Moritz Pechau darauf, dass  bereits 1985 ein erster Biotop-Entwicklungsplan erstellt wurde, vom Ökologischen Arbeitskreis, sozusagen der jüngeren Naturschützer-Generation. Dieser einer engagierten Eigeninitiative entsprungene Plan, ohne offizielle Beauftragung, hatte von Beginn an wenig Chancen auf eine Umsetzung, schon allein weil es nie eine zentrale Institution gegeben hat, welche einen Gesamtplan hätte beschließen können, ohne auf alle möglichen Interessen Rücksicht nehmen zu müssen. Zudem hatte die Phase Ender 80er / Anfang 90er Jahre, als der engagierte Naturschutz sich im Rahmen der Proteste gegen den Flughafen-Ausbau kurzzeitig radikalisierte, nicht dazu beigetragen, „diese Naturschützer“ seitens der Vertreter von Flughafen, Forstwirtschaft, Kreisen und Gemeinde bei der Planung von Naturschutz-Maßnahmen mit ins Boot zu holen.

Inzwischen haben sich die Gemüter einigermaßen beruhigt und reden sogar miteinander. Das begrüßte auch Frau Tesch, vom Amt für Umwelt, Grünflächen und Friedhofswesen der Stadt Troisdorf, merkte aber an, dass in Sachen Miteinander noch Luft nach oben ist, auch seitens und unter den Naturschützern. So gibt es nach wie vor unterschiedliche Auffassungen darüber, ob man zur Beruhigung eines Naturraumes die Bevölkerung radikal ausschließen oder mitnehmen soll. Dr. Frankes Aussage dazu war eindeutig: überall dort, wo man ersteres (Aussperrung) versucht hat, ist der Naturschutz krachend gescheitert. Denn ohne die Akzeptanz und die Unterstützung für eine natürliche Umgebung vor der eigenen Haustür ist kein Naturschutz zu machen, man setzt sich nur ein für etwas das man kennt, und an dem man teilhaben kann.

Genau dieser Leitidee folgt das aus der 80er-Bewegung hervorgegangene Bündnis Heideterrasse, vormals Bündnis für die Wahner Heide. Seit mehr als 20 Jahren werden von diesem ehrenamtlichen Verein Exkursionen in die Heide und Info-Veranstaltungen angeboten und Öffentlichkeitsarbeit betrieben, um der interessierten Bevölkerung den großen Wert und die nach wie vor vorhandene Gefährdung nahe zu bringen. Spannend bleibt es auf jeden Fall, wie es in der Wahner Heide weiter geht, u.a. angesichts des aktuell anstehenden Planfeststellungsverfahren für Ausbaumaßnahmen des Flughafens, und mit einem seit einigen Jahren neuen Player vor Ort, der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt), die inzwischen Eigentümerin der nördlichen Hälfte der Wahner Heide ist. Mit ganz anderen Finanzmitteln und Verbindungen ausgestattet als der ehrenamtliche Naturschutz vor Ort, ist hier einiges zu erwarten. Spannend auch die Frage, inwieweit die Kompetenzen u.a. aus der Naturschutz-Bewegung vor Ort mit einbezogen werden, Ansätze dazu hatte es in Gestalt eines Fachbeirates schon gegeben. Mit dem Wechsel von DBU-Generalsekretär Dr. H. Bottermann als Staatssekretär ins NRW-Umweltministerium nach der NRW-Wahl ist jedoch offen, was aus diesem Ansatz nun wird.

Für diesen Montag-Abend waren die Besucher des einstündigen Vortrages jedoch mit Informationen gut versorgt. Interessant war es auf jeden Fall, anhand der historischen Entwicklung aufgezeigt zu bekommen, warum Menschen das machen, was sie so machen, sich für die Natur zu interessieren, und zu engagieren, manche eher für einen bestimmten Teil dieser Natur, Vögel oder Blumen, und warum sich daraus unterschiedliche Gruppen bilden, denen es oft nicht gelingt, das gemeinsame Ziel oder zumindest den gemeinsamen Nenner im Auge zu behalten. Der Mensch, ein weites Feld, der an diesem Abend natürlich nicht vollständig ergründet werden konnte, aber oftmals hilft es schon, wenn einem der Blick über den Tellerrand hinaus ermöglicht wird, vom Teller der Wahner Heide aus gesehen: was vor 100 Jahren auch schon so oder so ähnlich hier und anderswo war, und was in Peenemünde ähnlich oder anders wie hier läuft. Auch für den einen oder anderen Naturschützer in den Sitzreihen eine ach-so-Erfahrung über sich selbst.

Und jetzt weiß man auch, was einen Natur- vom Umweltschützer unterscheidet, Dr. Franke: „Das sind ganz andere Leute“. Erstere kommen, wie schon gesehen, aus dem 19. Jahrhundert, sind eher die Romantiker, die ein idyllisches Landschaftsbild, samt ihrer pflanzlichen und tierischen Bewohner,  bewahren wollen. Die Umweltschützer kamen in den 80ern aus den USA, ihre Idee: die Umwelt um den Menschen herum schützen, für den Menschen, also uns selbst. Ihnen geht es weniger um eine schön anzusehende wildromantische Landschaft sondern eher um die Bewältigung von Gewässer- und Luftverschmutzung, und das Atommüll-Problem. Also das, was für das Wohlbefinden und die Gesundheit von Menschen relevant ist. Soweit die wissenschaftliche Definition zu den Unterschieden. Was man dann mit dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) anfängt, war eine der Fragen, für die an diesem Abend leider keine Zeit mehr war. Abgesehen davon, dass mir die Frage erst auf dem Nach-Hause-Weg eingefallen ist.

Von Justus Siebert

Vortrag Dr. Franke Burg Wissem

Vortrag Dr. Franke Burg Wissem